Warum eine solide IT-Infrastruktur von Anfang an wichtig ist.
Viele kleine Unternehmen und Startups starten mit improvisierten IT-Lösungen, das sehe ich ständig in meiner täglichen Arbeit. Ein Laptop hier, ein WLAN-Router da, kein System bei der Ablage von Daten, alles wird auf den Desktop gepatscht – und schon läuft der Betrieb. Klar, irgendwie geht das, aber ist das wirklich konform?
Spätestens, wenn das Team wächst oder erste Kundenanfragen sensible Daten betreffen, rächt sich diese Herangehensweise. Denken wir nur an die DSGVO, an spezielle Auflagen wie Archivierung. An die Pflicht zum Schutz, zur Unveränderlichkeit und zur Sicherheit von Daten. Das kann schnell sehr viel werden.
Dann kommen die typischen Probleme: Der eine speichert seine Dokumente lokal, der andere in irgendeiner Cloud. Zugriffsrechte? Fehlanzeige. Backups? Ach ja, sollte man mal machen. Plötzlich fällt eine Festplatte aus oder eine Ransomware verschlüsselt alles – und dann ist das Chaos perfekt.
Wer von Anfang an auf eine solide IT-Infrastruktur setzt, spart sich teure Nachbesserungen und unnötigen Stress. Dazu gehört eine durchdachte Serverlösung, ein verlässliches Backup-System und eine klare Struktur für Daten und Zugriffsrechte. Sicheres Arbeiten ist keine Kür, sondern Pflicht – und das ist gerade für Unternehmen wichtig, die wachsen und langfristig erfolgreich sein wollen.
Absolut wichtig sind:
Mit einer soliden IT von Anfang an lassen sich Risiken minimieren, Kosten langfristig senken und der Fokus bleibt auf dem Wesentlichen: dem Wachstum des Unternehmens.
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Inhalte des Artikels IT-Sicherheits-Beratung
Arztpraxen und medizinische Einrichtungen haben spezielle Anforderungen an ihre IT. Hier geht es nicht nur darum, dass Computer laufen und Drucker drucken – hier geht es um hochsensible Patientendaten, Datenschutz und gesetzliche Vorgaben. Und genau da sehe ich oft das Problem.
Viele Praxen arbeiten mit in die Jahre gekommenen Systemen, unzureichenden Backups und völlig ungesicherten Netzwerken. Da steht dann ein Server in der Ecke, irgendwo läuft ein veralteter Windows-Rechner, und die Patientenverwaltung läuft auf einem System, das seit Jahren kein Update mehr gesehen hat. Aber was passiert, wenn plötzlich ein Hardware-Defekt kommt? Oder noch schlimmer: Ein Hacker verschafft sich Zugriff auf Patientendaten?
DSGVO & IT-Sicherheit – keine Option, sondern Pflicht
Das Thema Datenschutz ist in der Medizinbranche noch wichtiger als anderswo. DSGVO, IT-Sicherheitsrichtlinien und gesetzliche Aufbewahrungsfristen sind nicht nur „Empfehlungen“, sondern knallharte Vorschriften. Patientendaten müssen vor unberechtigtem Zugriff geschützt, unveränderbar archiviert und regelmäßig gesichert werden.
Meine Lösungen für Arztpraxen:
Kurz gesagt: IT in einer Arztpraxis muss sicher, stabil und gesetzeskonform sein. Wer hier spart oder improvisiert, riskiert nicht nur Datenverluste, sondern auch rechtliche Probleme.
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Zur AnmeldungWer denkt, dass Universitäten, wo man einfach annimmt, dass dort hochgebildete Spezialisten herumlaufen, nicht von IT-Problemen betroffen sind, ist suboptimal informiert. Universitäten werden gehackt, als gäbe es kein Morgen. Das ist die Realität.
Zum einen hängt es damit zusammen, dass viele Studenten, also viele Menschen, an den Systemen arbeiten – hier ist die Fehlerquelle Nr. 1: der Mensch. Social Engineering, unsichere Passwörter und so weiter sind an der Tagesordnung.
Social Engineering ist eine der größten Bedrohungen. Angreifer nutzen menschliche Schwächen aus, um an vertrauliche Informationen zu gelangen. Phishing-E-Mails, die täuschend echt aussehen, sind ein gängiges Mittel.
Um dem entgegenzuwirken, sind regelmäßige Schulungen und Sensibilisierungsmaßnahmen notwendig.
Die drei Bereiche, die ich hier anspreche – kleine Unternehmen, Arztpraxen und Universitäten – sind nur eine winzige Auswahl von Bereichen, in denen IT-Sicherheitsprobleme an der Tagesordnung sind. Aber ehrlich gesagt, es gibt kaum noch einen Bereich im Leben, der nicht davon betroffen ist. IT ist überall. Und wo IT ist, gibt es auch Sicherheitsprobleme.
Ich beschäftige mich seit Jahren nur noch mit diesem Thema. Meine Website, meine Bücher und mein YouTube-Kanal drehen sich rund um IT-Sicherheit. Ich mache den ganzen Tag nichts anderes mehr. Und trotzdem habe ich nicht das Gefühl, dass ich dem Thema irgendwann „fertig“ werde. IT-Sicherheit ist ein Fass ohne Boden. Sobald eine Lücke geschlossen ist, taucht die nächste auf. Neue Bedrohungen, neue Schwachstellen, neue Methoden der Angreifer.
Natürlich berate ich auch Kunden. Ich helfe dabei, ihre Sicherheit und ihren Datenschutz nach und nach zu verbessern. Aber eines muss jedem klar sein: Das geht nicht mit der Brechstange. IT-Sicherheit ist ein Prozess. Man kann nicht einfach eine Firewall kaufen und dann glauben, das Thema sei erledigt. Man kann nicht einfach eine Antivirensoftware installieren und dann sagen: „So, jetzt bin ich sicher.“
IT-Sicherheit betrifft uns alle
Diese drei, oben genannten Beispiele sind nur die Spitze des Eisbergs. IT-Sicherheitsprobleme gibt es überall: In Behörden, in Unternehmen, in Schulen, in Krankenhäusern, bei privaten Nutzern. Niemand ist davon ausgenommen. Das ist der Grund, warum ich mich diesem Thema verschrieben habe.
Aber IT-Sicherheit ist kein Produkt, das man einfach kauft und dann ist alles gut. Es ist ein Prozess, eine Denkweise. Es geht darum, Gewohnheiten zu ändern, Wissen aufzubauen, Systeme laufend zu optimieren. Und ja, es kostet Zeit und Geld. Aber die Alternative – Datenverlust, Angriffe, Bußgelder, Reputationsschäden – ist um ein Vielfaches teurer.
Ich helfe Unternehmen, Arztpraxen, Universitäten und jedem, der IT-Sicherheit ernst nimmt, sich Schritt für Schritt abzusichern. Es gibt keine perfekte Sicherheit – aber es gibt jede Menge Maßnahmen, um es Angreifern so schwer wie möglich zu machen.
Wenn es um IT-Sicherheit geht, denken viele zuerst an Firewalls, Antivirensoftware und regelmäßige Backups. Doch ein Punkt wird immer wieder unterschätzt: die Dokumentation. Dabei ist sie nicht nur für die eigene Übersicht wichtig, sondern in vielen Fällen sogar gesetzlich vorgeschrieben.
Gerade in Unternehmen und Arztpraxen gelten strenge Regelungen. DSGVO, IT-Sicherheitsrichtlinien, branchenspezifische Vorgaben – überall wird verlangt, dass IT-Systeme, Datenverarbeitung und Schutzmaßnahmen nachvollziehbar dokumentiert werden. Aber die Realität sieht oft anders aus.
IT-Dokumentation – Warum sie so wichtig ist
Viele Unternehmen betreiben ihre IT nach dem Motto „läuft doch, warum dokumentieren?“ Bis zum ersten Problem. Dann fängt das Chaos an: Welche Geräte sind eigentlich in Betrieb? Wer hat wo Zugriff? Wo liegen die Backups? Wann wurde zuletzt ein Update gemacht?
Eine gute Dokumentation sorgt nicht nur für Ordnung, sondern hilft auch im Ernstfall, schnell reagieren zu können. IT-Sicherheit bedeutet nicht nur, Angriffe zu verhindern – sondern auch, vorbereitet zu sein, wenn doch mal was passiert.
Welche Dokumentationen sind Pflicht?
Je nach Branche und Unternehmensgröße sind verschiedene Dokumentationen erforderlich. Hier einige der wichtigsten:
1. Verzeichnis von Verarbeitungstätigkeiten (VVT)
Nach DSGVO müssen alle Unternehmen und Arztpraxen genau dokumentieren, welche personenbezogenen Daten sie erheben, speichern und verarbeiten. Wer hat Zugriff? Wie lange werden Daten gespeichert? Welche Sicherheitsmaßnahmen gibt es? Diese Dokumentation ist Pflicht, und bei einer Kontrolle muss sie vorgelegt werden.
2. IT-Sicherheitskonzept
Unternehmen müssen festhalten, welche Maßnahmen sie zur Absicherung ihrer IT treffen. Dazu gehören Firewalls, Zugriffskontrollen, Passwortrichtlinien und Backup-Strategien. Ohne ein dokumentiertes Konzept kann es bei einem Sicherheitsvorfall schwierig werden, nachzuweisen, dass ausreichende Schutzmaßnahmen vorhanden waren.
3. Backup- und Wiederherstellungspläne
Backups sind nur so gut wie ihre Umsetzung. Es reicht nicht, einfach regelmäßig zu sichern – es muss auch dokumentiert werden, welche Systeme gesichert werden, wie oft das passiert und wie die Wiederherstellung funktioniert. Besonders in Arztpraxen gibt es strenge Vorgaben zur Datenarchivierung.
4. Zugriffs- und Berechtigungskonzepte
Wer hat Zugriff auf welche Daten? Welche Berechtigungen haben Mitarbeiter? Werden Zugriffe regelmäßig überprüft? Unternehmen und Praxen müssen klar festhalten, wie sie den Zugriff auf sensible Daten steuern.
5. Schulungsnachweise für Mitarbeiter
Viele Sicherheitsprobleme entstehen durch menschliche Fehler. Unternehmen und Praxen sind daher verpflichtet, ihre Mitarbeiter regelmäßig zu IT-Sicherheit und Datenschutz zu schulen – und diese Schulungen zu dokumentieren. Fehlt diese Dokumentation, kann es bei einem Datenschutzvorfall schnell teuer werden.
Keine Dokumentation? Keine gute Idee!
Wer seine IT nicht dokumentiert, riskiert nicht nur Bußgelder, sondern auch massive Probleme im Ernstfall. Eine gut gepflegte Dokumentation sorgt dafür, dass IT-Sicherheit nicht nur auf dem Papier existiert, sondern tatsächlich funktioniert. Und das ist am Ende das, worauf es ankommt.
Ich habe ein ISMS (Information Security Management System) / ITMS (IT-Management System) zusammengestellt, das auf der Basis von Joomla 5 läuft. In diesem System sind alle wesentlichen Funktionen enthalten, die für eine saubere und nachvollziehbare IT-Dokumentation notwendig sind.
Die Dokumentation in Unternehmen und Praxen scheitert oft daran, dass sie entweder zu aufwendig ist oder irgendwo in einem Word-Dokument versauert, das keiner pflegt. Genau hier setzt mein System an. Es sorgt dafür, dass alle relevanten IT-Daten strukturiert, versioniert und gesichert erfasst werden.
Was steckt drin, in meinem ISMS / ITMS ?
Webserver oder lokal – Sie haben die Wahl
Welche Dokumentationen sind Pflicht?
Das System kann entweder auf einem Webserver installiert oder lokal auf einem XAMPP-Server betrieben werden. Wichtig ist nur, dass diese IT-Dokumentation als eigenständiges System läuft – getrennt von der Haupt-IT. Denn wenn ein IT-Vorfall auftritt, bringt eine Doku im selben System natürlich gar nichts mehr.
Backup und Portabilität
Ein ausgeklügeltes Backup-System sorgt dafür, dass das ISMS / ITMS portabel bleibt. Änderungen können regelmäßig gesichert und bei Bedarf wiederhergestellt werden. Sobald neue Dokumente erstellt oder bearbeitet wurden, sollten sie zusätzlich ausgedruckt werden – denn eine IT-Doku, die nur digital existiert, ist im Ernstfall ein Risiko.
Wenn Sie Interesse an diesem System haben oder eine Lösung für Ihre IT-Dokumentation suchen, können Sie mich gerne anschreiben.
Ich weiß aus Erfahrung, dass viele Unternehmen oder z. B. Psychotherapeuten und Arztpraxen von der schieren Menge an Informationen, die in einer IT-Dokumentation erfasst werden müssen, regelrecht erschlagen werden. Das Thema wird schnell zur Nebensache, landet in Vergessenheit – und wenn es dann kracht, dann kracht es richtig.
Genau deshalb habe ich mein System bereits vorgefertigt, damit der Einstieg möglichst einfach ist. Statt sich durch unzählige Vorlagen und Listen zu quälen, ist mit meinem OISMS (Organized Information Security Management System) die Basis schon da. Es enthält die wichtigsten Punkte einer IT-Doku, sodass man nicht bei null anfangen muss.
Natürlich ist es möglich, das System im Laufe der Zeit anzupassen, zu erweitern oder sogar auf eine andere Lösung umzusteigen. Aber irgendwo muss man anfangen. Viele schieben IT-Dokumentation so lange vor sich her, bis der erste Vorfall passiert – dann ist es zu spät.
Mein ISMS ist die perfekte Einstiegslösung, weil es eine funktionierende Struktur bietet, ohne dass man sich von Anfang an mit jeder einzelnen Detailfrage herumschlagen muss. Es ermöglicht, Schritt für Schritt eine sinnvolle, nachvollziehbare IT-Dokumentation aufzubauen.
Wer jetzt denkt, dass eine IT-Doku nur was für große Unternehmen ist, liegt falsch. Jede Firma, jede Praxis, jede Institution, die IT-Systeme nutzt, braucht eine Dokumentation.
Diese Fragen müssen nicht erst beantwortet werden, wenn es brennt. Sie gehören vorher sauber dokumentiert. Und genau das macht mein System so wertvoll: Es gibt eine klare Struktur, die hilft, den Überblick zu behalten, anstatt in einer Flut von unorganisierten Informationen zu ertrinken.
Wenn Sie Interesse an dieser Lösung haben oder einfach nur wissen wollen, wie Sie das Thema IT-Dokumentation in Ihrem Unternehmen oder Ihrer Praxis umsetzen können – schreiben Sie mich an. Ich helfe Ihnen dabei, den ersten Schritt zu machen.
Über den Autor: Ralf-Peter Kleinert
Über 30 Jahre Erfahrung in der IT legen meinen Fokus auf die Computer- und IT-Sicherheit. Auf meiner Website biete ich detaillierte Informationen zu aktuellen IT-Themen. Mein Ziel ist es, komplexe Konzepte verständlich zu vermitteln und meine Leserinnen und Leser für die Herausforderungen und Lösungen in der IT-Sicherheit zu sensibilisieren.
Aktualisiert: Ralf-Peter Kleinert 12.03.2025