Beruf: Social Media Manager

Beruf: Social Media Manager

Das Berufsfeld des Social Media Managers ist in der Regel sehr umfangreich und kein Beruf von der Stange. Eine einheitliche Ausbildung dazu gibt es noch nicht und so schnell, wie die digitale Welt sich wandelt, wird es auch nicht leicht sein, diesen Beruf in eine standardisierte Ausbildung zu fügen. So unterschiedlich die Unternehmen sind, die Social Media Manager beschäftigen, so unterschiedlich sind die Aufgaben zu gewichten. Es gibt nicht den Social Media Manager, der explizit diese und jene Tätigkeit ausübt. Es ist ganz klar, dass der SMM eines Getränkeherstellers eine andere Herangehensweise hat, als der eines Computergameanbieters. 

Achtung!

Ich möchte nicht, dass Jemand, in welcher Form auch immer Schaden nimmt, Abgemahnt wird, Bußgelder oder Strafen auferlegt bekommt weil er gegen geltendes Recht im Internet verstößt. Deshalb verweise ich in jedem Artikel auf einen weiteren. Bitte lesen: Internet-Rechtliche Grundlagen.


Auf dieser Webseite habe ich viele Themen zusammengetragen die sich um den Beruf des Social Media Managers drehen. Bei Weitem kann ich nicht alle Bereiche abbilden, denn der Beruf kann sehr facettenreich sein. Jedes Untenehmen und jeder Kunde stellt ganz andere Erwartungen an den SMM. Um es ganz kurz zu formulieren: Eben mal bei Facebook einloggen und einen Post ablassen – ist nicht! Da gehört sehr viel mehr dazu, wenn man sich als Social Media Manager bezeichnen möchte. Die wichtigsten Artikel und die wichtigsten Infos für den SMM sowie die Beschreibungen seiner Tätigkeiten sind in der Kategorie: Social Media Manager werden übersichtlich zusammengetragen. Auch werde ich weiter Aufklären, Recherchieren und wieder Aufklären. Der Beruf ist so neu und entwickelt sich derartig schnell weiter, dass auch ein erfahrener Social Media Manager wie ich, immer wieder etwas neues lernt und auch sehr oft erstaunt ist was da täglich an neuem Wissen entsteht.

Weiteres Fachwissen zu sammeln ist hier sehr wichtig, man muss in diesem Beruf dazu bereit sein, immer zu lernen. Die Technologien entwickeln sich rasend und wenn das Interesse oder die Bereitschaft nicht da sind, in diese Welt voll einzutauchen, wird man ganz schnell abgehängt oder verschläft Neuerungen. In diesem Artikel sind schon einige Aufgaben des SMM, des Social Media Managers beschrieben. Ich gehe aber noch einmal etwas spezifischer auf die Aufgaben in dem Artiklel: Was tut ein Social Media Manager? ein.

Buchtipp

Und gerade im Bezug auf Fachwissen möchte ich hier einen Buchtipp abgeben. In dem Artikel: Die Experten Formel stelle ich ein Buch vor, welches sehr interessant für Social Media Manager und die, die es noch werden wollen ist. Es enthält viele nützliche Tipps, Tricks und Erfahrungen von wichtigen und Bekannten Experten aus dem Bereich Marketing, Management, digitale Medien und weitere.

Im Grunde kann man sich aber darauf einstellen, dass das Aufgabengebiet in der Werbung und im Marketing angesiedelt ist und einschlägige Social Media Plattformen wie Facebook, Instagram, YouTube, Twitter, Twitch, Blogger, Xing, LinkedIn, MySpace und viele, viele weitere, eine gewichtige Rolle spielen.

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Welche Aufgabengebiete hat ein Social Media Manager?

Auf dieser Website hier sind viele Informationen hinterlegt, die für einen Social Media Manager wichtig sind. Der Beruf des Social Media Marketer und der des Social Media Managers sind im Großen und Ganzen miteinander verzahnt und der eine sollte die Fähigkeiten des Anderen mitbringen, um effizient arbeiten zu können. Dies ist aber nicht immer der Fall und kann sich von Unternehmen zu Unternehmen stark unterscheiden.

Ein Social Media Manager sollte in jedem Falle die folgenden Fähigkeiten aufweisen.

  • Umgang mit den großen Social Networks
  • Unternehmens-, Kunden-, Wettbewerbsanalysen
  • die Muttersprache muss enorm gut beherrscht werden, English +
  • Kommunikationstalent, Postings, Kommentare, Antworten
  • Trends endecken, suchen, finden, etablieren
  • Krisenmanagement, Stichwort Shitstorm
  • Einfühlungsvermögen
  • Technik- und Computer-Affinität

Ein Social Media Manager kümmert sich in seiner Kernaufgabe um die Unternehmenskommunikation in den Sozialen Medien. Hier sind analytisches und strategisches Denken, eine hohe Kommunikationsfähigkeit und ein sehr gutes Sprachgefühl absolut von Nöten. Die wichtigste Aufgabe eines Social Media Managers ist demnach die Kommunikation mit der Community und den Usern in den Kanälen des Web 2.0. Der SMM entwickelt zudem Online-Strategien, stellt Unternehmens-News und weiterführende Informationen bereit, er regt Diskussionen an und beantwortet Fragen. Die Probleme der Menschen zu lösen, die sich via Social Media an ein Unternehmen wenden, ist eine wichtige Kernaufgabe. Damit ist er auch entscheidend für die Außendarstellung und Wirkung des Unternehmens im Internet verantwortlich.

Der Social Media Manager spricht sich oft mit der Unternehmensführung, der Werbeabteilung und der Kommunikationsabteilung ab. Es werden Pläne erstellt und Strategien entwickelt die das Ziel verfolgen, das Unternehmen gewinnbringend im Internet vorzustellen, zu festigen und weiter zu entwickeln. Es werden Zielgruppenanalysen durchgeführt und für jedes genutzte Netzwerk die entsprechende Kommunikationsstrategie sowie die für das jeweilige Social Network entsprechende Sprache ermittelt. Auch die Frage welches Netzwerk überhaupt in Frage kommt, will gut geklärt sein. Die Domain des Netzwerkes zu kennen reicht hier nicht aus. Man muss das Netzwerk und am besten die User, die es nutzen, in und auswendig kennen. Eine ständige Weiterbildug ist hier sehr wichtig, denn die Social Networks entwickeln sich wie ihre User immer weiter. Als Social Media Manager kümmert man sich auch um die Art und Weise sowie wann und wo was gepostet wird. Die wichtigste Frage ist hier: „Welchen Ton schlage ich in welchem Social Network an?“ Dirkete Kommunikation in den sozialen Medien. Man muss sich als Social Media Manager immer vor Augen halten, dass man nicht mit einem Computer oder einem Netzwerk im technischen Sinne kommuniziert, sondern mit Menschen, die auf der anderen Seite sind. Wenn man in der Lage ist, diese Menschen so anzusprechen, dass sie sich dabei wohl und gut fühlen, man vielleicht sogar richtige Probleme dieser Menschen lösen kann, dann hat man schon mal die Eigenschaft der Eigenschaften für diesen Beruf dabei. Sprache beherrschen beschränkt sich nicht darauf zu wissen, wie man schreibt. Einfühlungsvermögen und seine Sprache dynamisch und gut einzusetzen. Flexibel reagieren und dennoch einen Grundton zur Wiedererkennung beibehalten. So leicht wie mancher denkt, ist das wirklich nicht.

Die Überwachung, Auswertung und Aufbereitung aller Tätigkeiten, die man als Social Media Manager in den Sozialen Netzwerken ausübt, sind essentiell. Die Unternehmen wollen natürlich auch wissen, welche Meinung über dieses Unternehmen vorherrscht und welche Erfolge oder Misserfolge die gewählten Kommunikationsstrategien erzielt haben. Ein Aufbereiten dieser Daten mithilfe der Analysetools, die die Netzwerke an Bord haben, sind ein Punkt und sich einen Überblick z.B. über die Kommentare zu verschaffen und eine entsprechende Auswertung zu erstellen, ist ein anderer Punkt. Nachdem die Auswertung erfolgt ist, die in jedem Unternehmen anders aussehen kann, kommt die Königsdisziplin in der Kommunikation – die Präsentation vor der entsprechenden Abteilung und/oder der Geschäftsführung.

Noch ist die Ausbildung zum Social Media Manager nicht gesetzlich geregelt, was in Anbetracht des Bedarfs aber nicht mehr lange auf sich warten lassen wird. Es gibt allerdings bereits jetzt Lehrgänge bei bekannten Fernschulen und auch kleine IHK Schulungen, die auch das Zertifikat „Social Media Manager“ austellen. Diese Lehrgänge sind in ihrer Dauer und im Inhalt weder geregelt noch denke ich, dass es mit so einem Lehrgang getan ist. Deshalb auch schreibe ich hier auf dieser Seite alles nieder, was nach meiner Meinung und Erfahrung in den Beruf des Social Media Managers mit einfließen sollte, will man flexiebel in allen Konstellationen im Web 2.0 reagieren können. Eine Ausbildungsdauer von 3 Jahren halte ich für realistisch und ich gehe auch davon aus, dass das meiste, was ich hier vermittle, auch in einer Ausbildung untergebracht werden wird.

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